andreas boine fachanwalt für strafrecht

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Handbuch

Bewährung

Die Chance die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe durch Absolvierung einer gerichtlich überwachten Wohlverhaltensphase (Bewährungszeit) abzuwenden. Sie kommt bei der Verurteilung aber auch während der Vollstreckung einer Freiheitsstrafe in Betracht. Voraussetzung ist jeweils eine günstige Sozialprognose, d.h. die begründete Erwartung eines zukünftig straffreien Lebens.

Die Aussetzung einer Freiheitsstrafe zur Bewährung bei der Verurteilung ist nur möglich, wenn diese 2 Jahre nicht überschreitet. Der durch das Gericht zu erlassende Bewährungsbeschluß beinhaltet regelmäßig Bewährungsauflagen, wie z.B. eine Geldauflage, die Auflage gemeinnützige Arbeit zu leisten oder sich der Aufsicht eines Bewährungshelfers zu unterstellen.

Bei der Vollstreckung einer Freiheitsstrafe kommt die Aussetzung des Strafrestes zur Bewährung in Betracht. Bei Personen, die erstmals eine Strafe verbüßen, kommt dies für die zweite Hälfte der Strafe in Frage, bei allen anderen nach zwei Dritteln der Haftzeit.

Andreas Boine

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Strafrecht, Dresden